Was in einer Allnet-Flat steckt

Der Name verspricht alle Netze und meint genau das, aber nur beim Telefonieren, nur ins Inland und nur in gewöhnliche Rufnummern. Alles andere ist eine eigene Position auf der Rechnung. Der Begriff ist nicht geschützt, und das ist der Grund, warum er so großzügig verwendet wird.

Was drin ist

Abgehende Gespräche in alle deutschen Mobilfunknetze und ins deutsche Festnetz, ohne Minutenbegrenzung. Das war zu der Zeit, als der Begriff entstand, eine echte Neuerung: Vorher kostete ein Gespräch in ein fremdes Netz ein Vielfaches eines Gesprächs im eigenen.

Fast immer enthalten ist heute auch eine SMS-Flat. Sie ist praktisch wertlos geworden und wird trotzdem beworben.

Was nicht drin ist

Allnet-Flat und Telefon-Flat sind zweierlei

Der Begriff stammt aus dem Mobilfunk. Im Festnetz heißt das Gegenstück Telefon-Flat, und es deckt einen kleineren Bereich ab, meist nur das deutsche Festnetz, nicht die Mobilfunknetze. Wer beide Begriffe für dasselbe hält, wundert sich über die erste Rechnung. Was die Festnetz-Flat abdeckt.

Worauf beim Vergleich zu achten ist

Der Monatspreis allein sagt wenig, weil die Anbieter drei Stellschrauben gegeneinander ausspielen: Datenvolumen, Netz und Laufzeit. Vergleichbar wird es erst über die volle Laufzeit, mit Anschlusspreis und mit dem Preissprung nach den Aktionsmonaten. Dieselbe Rechnung, die auch bei einem Festnetzvertrag die einzig sinnvolle ist; der Rechner auf der Vergleichsseite führt sie für die Festnetztarife vor.